Richard Wagner und der Buddhismus

von Urs App

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Aus einer Buchrezension

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Eine faszinierende Darstellung der Ereignisse und Motive um Wagners 25 Jahre dauernden Versuch, eine buddhistische Oper zu schaffen: Die Sieger. Doch dieses Buch bietet viel, viel mehr. Im Zentrum steht die Frage welche, wie der Autor zeigt, sowohl Wagners Leben als auch seine Opern durchzieht: Kann menschliches Leiden durch die Liebe überwunden werden--oder ist dies nur durch Entsagung möglich von der Liebe, welche als endloses Begehren eben der Grund des Leidens ist? Erlösung DURCH die Liebe oder Erlösung VON der Liebe? Dies wird als Wagners grundlegendes persönliches und künstlerisches Dilemma dargestellt.

Der Autor zeigt überzeugend, dass dasselbe Dilemma vielen Opern Wagners zugrundeliegt. Im Fliegenden Holländer, Tannhäuser und Lohengrin dominiert die Erlösung DURCH die Liebe, wenngleich auch der andere Pol sich zeigt. In Tristan und Isolde, dem Ring des Nibelungen, Parsifal und Wagners nie komponierter buddhistischen Oper "Die Sieger" wendet sich das Blatt zugunsten der Erlösung VON der Liebe, wobei (in den Worten des Autors) die Spannung zwischen dem Wunsch, das Begehren endgültig zu überwinden und dem Willen, dessen höchste Befriedigung zu erlangen immer offensichtlicher zum dramatischen Motor von Wagners Werken wird. ... Kurz: ein Buch, das von all jenen geschätzt werden wird, welche sich für Richard Wagner, Buddhismus, Schopenhauer und die Liebe interessieren. Amazon review

ISBN 978-3-906000-10-7. (80 Seiten)

Zum Inhalt

Richard Wagner war einer der ersten Europäer, der den Buddhismus schätzte und darf als der erste große Künstler des Westens gelten, der sich von dieser Religion inspirieren ließ.

Im Jahre 1856, auf dem Gipfel seiner künstlerischen Kreativität, las der 33-jährige Künstler in Zürich sein erstes Buch über den Buddhismus. Er war damals völlig verliebt in die glücklich verheiratete Mathilde Wesendonck und ersann zwei zutiefst verbundene Opernprojekte, die den Zwiespalt in seinem Herzen widerspiegelten: Tristan und Isolde, wo zur Befriedigung des Begehrens alle Konventionen gebrochen werden; und Die Sieger, ein von einer indischen Buddhalegende inspiriertes Opernszenario, in dem Entsagung als höchster Ausdruck der Liebe dargestellt wird.

Dieses buddhistische Opernprojekt beschäftigte Wagner jahrzehntelang bis zu seinem Tod im Jahre 1883. In der Tat galten seine letzten Worte der Buddhafigur in seinem Szenario und deren Bezug zu den Frauen.

Urs App, der weltbekannte Historiker der westlichen Entdeckung des Buddhismus und Preisträger 2012 von Frankreichs Académie des Inscriptions et Belles-Lettres, erzählt die Geschichte von Richard Wagners kreativer Begegnung mit dieser großen Religion und erläutert die letzten Worte des Komponisten.

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Englische Version dieses Buches:

Richard Wagner and Buddhism

ISBN 978-3-906000-00-8. 102 pp.

List Prices: €8.90 / $12.90 / £7.90

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